Kürzungspaket ist ein Anschlag auf unseren Sozialstaat

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Anlässlich der Proteste gegen das Kürzungspaket der Bundesregierung erklärt Lars Kulesch, Vorsitzender der Jungen Linksfraktion Mecklenburg-Vorpommern: „Das von der Bundesregierung vorgelegte Kürzungspaket ist ein Anschlag auf unseren Sozialstaat. Es schützt Banken und Vermögende und belastet Familien und Erwerbslose.“. Lars Kulesch kritisiert weiter:

„Von sozialer Ausgewogenheit kann keine Rede sein. Erwerbslose, Familien und sozial Benachteiligte müssen für die Zockereien der Banken und Spekulanten bluten.“ Das betrifft auch viele Menschen in unserer Region. So werden 28.118 Haushalte in Mecklenburg-Vorpommern weniger Wohngeld bekommen, weil der Heizkostenzuschuss wegfällt. Empfänger/innen von ALG II werden das Elterngeld sowie der Zuschuss zur Rentenversicherung gestrichen. Das ist ein Skandal! Es ist höchst verächtlich und mit klarem Verstand nicht nachvollziehbar, warum bei den Menschen gekürzt wird, die bereits am Existenzminimum leben. Schämt Euch Schwarz/Gelb!

Die Junge Linksfraktion Mecklenburg-Vorpommern wird dem nicht tatenlos zusehen. Wir rufen zu einem breiten öffentlichen Widerstand gegen Sozialkahlschlag und für Steuergerechtigkeit auf. Eine solche Kürzungs- und Umverteilungskoalition können wir uns nicht leisten!